Offenbach:  110 Tsd. Einwohner

Allgemeiner Charakter:

Offenbach, gelegen an der südöstlichen Stadtgrenze von Frankfurt ist die industriell geprägte kleinere Schwesterstadt Frankfurts. Historisch war Offenbach zeitweise Residenz der Isenburger Grafen bis sie zum Zentrum der deutschen Lederwarenindustrie, aber auch des Maschinenbaus wurde. Daneben siedelten sich auch viele industriell geprägte mittelständische Industriebetriebe an. Erst seit den 1990 er Jahren entwickelt sich Offenbach zum Dienstleistungs- und Handelszentrum der Region. Hier hat sich besonders an der westlichen Stadtgrenze, dem „Kaiserlei“, ein größeres Büroviertel und Geschäftsviertel entwickelt. Die bundesweit bekannte „Hochschule für Gestaltung“ zieht ein kreatives Publikum an und sorgt mittelfristig auch für die Ansiedlung neuer Unternehmen. Offenbach besitzt eine urbane Atmosphäre mit einem hohen Ausländer- und Migrantenanteil. Städtebaulich ist der Ort von vielen Altbauten einfacher und mittlerer Qualität geprägt, wobei sich südlich der Bahnlinie ein schönes, aufgelockertes Wohnviertel und im Westen ein hübsches Villenviertel erstreckt. Die Innenstadt ist mit dem Rückbau der Berliner Straße und der Behebung einiger Bausünden aus der Nachkriegszeit wieder ansehnlich geworden.

Sehenswürdigkeiten:

Eines der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Offenbach ist das Isenburger Schloss, eines der interessantesten Renaissance-Schlösser nördlich der Alpen. Eindrucksvoll ist auch das innerstädtische Büsingpalais, in dem sich neben Einrichtungen der Stadt auch das Klinspor-Museum (Schriftkunst) befindet. Interessante Gebäude finden sich entlang der Herrnstraße, die vom Main ins Zentrum führt während das überregional bekannte Deutsche Lederwarenmuseum die Geschichte und Möglichkeiten der Nutzung des Produkts Leder dokumentiert.

Einkaufen und Ausgehen: 

Zwischen der zentralen Berliner und der Bieberer Straße finden sich die typischen Geschäfte und Kaufhäuser einer kleineren deutschen Großstadt. Fußgängerzonen wie die Frankfurter Straße oder die Herrnstraße ziehen Konsumenten und Spaziergänger an. Da es Offenbach an großen Einkaufszentren „auf der grünen Wiese“ fehlt, ist auch das Angebot an Geschäften in den einzelnen Stadtteilen relativ gut.
Offenbach besitzt eine gute Kneipen- und Clubszene, die sogar Frankfurter Publikum anzieht. Zahlreiche Speise- und Ausgehlokale finden sich zwischen Bahnhof und Main.
Charmant ist der große Wilhelmsplatz mit vielen netten Cafés und Restaurants. Fast alle Lokale stellen bei gutem Wetter Stühle und Tische auf den Gehsteig. An drei Tagen in der Woche (dienstags, freitags und samstags zwischen 8 und 14 Uhr) findet auf dem Platz ein beliebter Wochenmarkt statt.

Infrastruktur:

Im 10-Minuten-Takt und einer Fahrzeit von 15 Minuten verbindet eine gut ausgebaute S-Bahn Offenbach mit der Innenstadt von Frankfurt. Zusätzlich fährt auch eine Straßenbahn von der Offenbacher Innenstadt in die südlichen Stadtteile Frankfurts. Zwei Autobahnen schließen Offenbach an ein dichtes Fernstraßennetz an.
 
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