Lage Frankfurt Römerstadt

Frankfurt : Römerstadt

Allgemeiner Charakter:

Mit der Nordweststadt wurde in den sechziger Jahren eines der großen städtebaulichen Projekte der Nachkriegszeit realisiert. In aufgelockerter Bauweise wurden vielstöckige Geschoßhäuser, weiter am Rand auch Reihenhäuser um den Kern einer Versorgungszone mit Läden, Dienstleistungsbetrieben und Freizeitangeboten, dem Nordwestzentrum, angesiedelt. Die Verkehrsführung garantierte ein möglichst ruhiges, verkehrsfreies Wohnen: Auto- und Fußgängerebene wurden durch 17 Fußgängerbrücken getrennt. In heutiger Sicht wirkt das Ensemble ein wenig steril. Dabei ist das Viertel bei seinen Bewohnern durchaus beliebt. Die Mietpreise sind bei guter Wohn- und Bauqualität moderat. Im Gegensatz zu manchen vielgeschossigen "Wohncontainern" der Nachkriegszeit ist die Nordweststadt durchaus ein Mittelstandsgebiet. Weiter südlich an den Niddaauen wurde mit der Römerstadt bereits in den zwanziger Jahren Architekturgeschichte geschrieben: Durch den damaligen Stadtbaurat Ernst May wurde hier eine international beachtete Wohnsiedlung mit rund 1200 Wohnungen errichtet. Meist ein- bis zweistöckige, farblich voneinander abgesetzte Häuser ziehen sich zeilenförmig über das ansteigende Wiesengelände der Niddaauen hin. In diesem Gebiet werden übrigens seit einigen Jahrzehnten die Überreste der römischen Siedlung "Nida" ausgegraben. Funde sind im Museum für Vor- und Frühgeschichte zu sehen. Westlich der Nordweststadt liegt das noch dörfliche Niederursel mit einigen beachtenswerten Fachwerkhäusern. Niederursel ist inzwischen auch Sitz der naturwissenschaftlichen Institute der Frankfurter Universität.

Sehenswürdigkeiten:

Für Spaziergänge bieten sich die Wege an der Nidda oder der weiter südlich liegende riesige Volkspark Niddatal, das ehemalige Bundesgartenschaugelände an. Die Schwimm- und Saunaanlagen im Nordwestzentrum gehören zu den besten in Frankfurt.

Einkaufen und Ausgehen:

Das vor einigen Jahren gründlich sanierte Einkaufszentrum "Nordwestzentrum" hat mit einer Mischung aus Einzelhandelsgeschäften, Großmärkten und Kaufhäusern so ziemlich alles, was der Konsument wünschen kann. Die Atmosphäre ist angenehm und Parkmöglichkeiten sind in den unteren Geschossen des Gebäudes ausreichend vorhanden.

Infrastruktur:

Über die Rosa- Luxemburg-Schnellstraße sind die Viertel an das Zentrum der Stadt angebunden. Mit der U-Bahnlinie 1 erreicht man die Nordweststadt in ca. 20 Minuten.

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