Frankfurt : Innenstadt, 6700 Einwohner

Allgemeiner Charakter:

Als Frankfurter City und Innenstadt im engeren Sinne wird das Gebiet innerhalb der Wallanlagen, der früheren Stadtbefestigung bezeichnet. Im Kern umfaßt es den Bereich der früheren Altstadt, bis zum Krieg ein Gebiet mit geschlossener Fachwerkbebauung, Der Römerberg mit dem gotischen Rathaus und den rekonstruierten Fachwerkhäusern ist als Rest des mittelalterlichen Frankfurts erhalten geblieben. Weiter nördlich finden sich die Einkaufszonen in der City. Die größte Bedeutung hat die Zeil als Ballung von Kaufhäusern und Filiatelisten. Im Westen der City schließen sich die Hochhäuser der Banken an, die mit dem kolossalen Commerzbankgebäude bereits nahe an die Fußgängerzonen heranrücken. Die Freßgass mit dem Opernplatz und die Liebfrauenstraße mit dem Römerberg bieten Möglichkeiten städtischen Flanierens. Die östliche Innenstadt wirkt im Vergleich zu dem Gebiet um die Hauptwache vernachlässigt und von der Entwicklung abgeschnitten. Die Innenstadt ist nur in einigen Zonen auch Wohngebiet. Es dominieren Handel und Büronutzung, so daß manche Teile der City in den Abendstunden menschenleer wirken und nur durch Kinobesucher und Kneipengänger belebt werden.

Sehenswürdigkeiten:

Die Frankfurter Innenstadt beherbergt eine Vielzahl von bedeutenden und interessanten Baudenkmälern, Museen und Kultureinrichtungen. Mittelalterliche Kirchen und Klöster lohnen einen Besuch ebenso wie die Ausstellungshallen der Schirn oder des Museums für Moderne Kunst. Theater, Oper und die Alte Oper als Konzertgebäude besitzen einen internationalen Ruf. Die Kunstszene mit einer Reihe von interessanten Galerien hat sich an der Braubachstraße angesiedelt, nur ein paar Schritte von Dom und Paulskirche entfernt.

Einkaufen und Ausgehen:

Die Frankfurter Zeil, die in den 70-er Jahren in eine Fußgängerzone verwandelt wurde, gehört zu den umsatzträchtigsten Einkaufsstraßen Deutschlands. Kaufhäuser und Handelsketten prägen das Bild. Als Pendant hierzu hat sich die Goethestraße zum Standort für Waren des gehobenen Bedarf entwickelt. Die parallel verlaufende "Freßgass", Frankfurts "gute Stube" lockt mit Straßencafés und Gourmetläden. Großer Beliebtheit erfreut sich der Bauernmarkt an der Konstabler Wache, auf dem an jedem Samstagvormittag Produkte aus der näheren Umgebung der Stadt angeboten werden. Unbedingt lohnenswert ist ein Besuch in der Kleinmarkthalle am Liebfrauenberg, wo Delikatessen aus aller Herren Länder angeboten werden. Die City ist Standort einer Reihe beliebter Musikclubs und Diskotheken. Rund um die "Freßgass" und in neuerer Zeit auch am Kornmarkt hat sich eine Kneipen- und Musikszene herausgebildet.

Infrastruktur:

In der Innenstadt sind die meisten Ziele zu Fuß erreichbar. Knotenpunkt für U- und S-Bahn ist die Hauptwache. Im Innenstadtbereich steht eine Reihe von Parkhäusern bereit, da Parkmöglichkeitn in den Straßen nahezu vollständig wegfallen.
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